- Menschen als Beiwerk in der Photographie -

Olympia


Immer wieder wurden in topographischen Aufnahmen Menschen mit abgebildet. Die wenigsten sind dabei wirklich zufällig mit "auf das Bild geraten" oder waren im Gegenteil gar der eigentliche Grund für die Aufnahme. Nur scheinbar zufällig ins Bild gerückt lassen gründlich sich vier Motive scheiden:

Europäisch gekleidete Reisende Maler und Photographen - fast aussschließlich in der Rolle von "gebildeten Betrachtern".

Rom

"Einheimisch" gekleidete Personen - Wächter und Führer - zumeist als Maßvergleich oder zum Unterstreichen des "fremdländischen", meist orientalischen Lokalkolorits.

Theben

Personen in Tracht, Berufskleidung oder Uniform als Hinweis auf bestimmte Länder oder Anspielung auf die Besonderheit des Ortes. Hierzu gehört auch das Eingangsbild zu dieser Seite.

Amalfi Menschen

Amalfi, Blick von der Terrasse des "Albergo dei Cappuccini",
in zwei unterschiedlichen Aufnahmen.
Zu diesem Motiv gehört offenbar unbedingt der namensgebende Mönch,
obwohl zum Zeitpunkt der Aufnahme das ehemalige Kloster
längst zur Luxusherberge gewandelt war.


Menschen in Verkleidung zur Schaffung einer künstlichen, meist klassischen, Stimmung.

Menschen Athen

Sowohl im Theater des Herodes Attikus am Fuß der Akropolis
wie auf dem Friedhof am Kerameikosviertel in Athen entstanden Aufnahmen,
die entweder durch die Art der Gewänder
- oder gerade durch deren Fehlen -
einen "originalen" antikischen Eindruck der vielzitierten
"edlen Einfalt und stillen Größe" zu vermitteln suchten.
Nicht immer scheint dabei allerdings der gedankliche Hintergrund
rein platonischer Natur gewesen zu sein.


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Martin Boss
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aktualisiert am 27. July 2010 um 20:10 Uhr