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DER VESUV,
Neapel und Pompeji


Kurze Zeittafel der Tätigkeiten des Vesuv:

69 n. Chr.:

Ein Erdbeben kündigt den bevorstehenden großen Ausbruch an.

79 n. Chr.:

Pompeji und Herculaneum werden verschüttet, Aschenregen gehen noch in der 200 km südlich liegenden antiken Stadt Paestum nieder.
Der gesamte alte Berg wurde abgesprengt und wie ein hohler Zahnstumpf blieb ein heute Monte Somma genannter Rest stehen, in dessen Innerem im Laufe der folgenden Jahrhunderte ein neuer Aschenkegel wuchs.

202 n. Chr. und

472 n. Chr.:

Die letzten Reste von Pompeji und Herculaneum werden endgültig verschüttet.

685 n. Chr.

993 n. Chr.

1036 n. Chr.

1139 n. Chr.

1306 n. Chr. und

1500 n. Chr.:

Die Quellen zu diesen beiden letzten Eruptionen erscheinen zweifelhaft.
Trifft dies zu, so hätte der Vesuv eine nahezu 500 Jahre lange Phase ohne jede Aktivität gehabt.

1631 n. Chr.:

Am 16. Dezember werden fast alle Orte am Fuße des Berges zerstört; um die 3000 Opfer sind zu beklagen.
Die Lava droht sich ungewöhnlicherweise einen Weg nach Norden gegen die Stadt Neapel zu bahnen; Aschenregen fallen noch in Tarent. Dem Lavastrom wird versucht, mithilfe der Statue des heiligen Gennaro Einhalt zu gebieten.

1660 n. Chr.

1682 n. Chr.

1685 n. Chr.

1694 n. Chr.:

Diese Ausbrüche sind wohl unmittelbare Folgeerscheinungen derselben Phase eruptiver Tätigkeit des Vulkans von 1631.

1707 n. Chr.

: Es folgt eine ständige Tätigkeit, vor allem zwischen 1717 bis 1737.

1737 n. Chr.:

Mit einem Lavaabfluss über der Torre del Greco kommt diese sehr aktive Phase des Vulkans zunächst zum Abschluss; dadurch werden Nachforschungen im Gebiet Torre del Greco und Resina erst möglich, die zur Entdeckung Herculaneums
im Jahr 1738 führen.

1760 n. Chr.

1767 n. Chr.

1779 n. Chr.

1787 n. Chr.:

Ein kleinerer Ausbruch schneidet Johann Wolfgang von Goethe den Reiseweg ab. Goethe besteigt in dieser Zeit den tätigen Vulkan.

1794 n. Chr.

1804 n. Chr.:

Johann Gottfried Seume hatte noch zwei Jahre zuvor in der Nachfolge französischer Forscher den Berg bestiegen und keinerlei nennenswerte Tätigkeit festgestellt.
Er beschreibt, der Gipfel sei eingestürzt und der Berg dadurch wesentlich kleiner als noch zu Goethes Zeiten.

1805 n. Chr.

1810 n. Chr.

1822 n. Chr.:

Alexander von Humboldt beobachtet und untersucht diesen Ausbruch.

1850 n. Chr.

1855 n. Chr.

1858 n. Chr.:

Die abfließende Lava bedroht das gerade 7 Jahre junge, neugebaute Observatorium.

1861 n. Chr.

1871 n. Chr.:

Die Tätigkeit findet ihren Höhepunkt und Abschluss in der großen Eruptio zwischen dem 23. und dem 30. April 1872; dieser Ausbruch ist auf den frühen Photographien festgehalten.

1895-1899 n Chr.

1906 n. Chr.:

1944 n. Chr.:

Durch den letzten Ausbruch im März wird der heutige tiefe Krater freigesprengt, der davor durch einen festen Schlammdeckel verschlossen und begehbar war.
Seitdem ist keine nennenswerte Aktivität mehr festzustellen. Die lange Zeit bis heute deutet entweder auf eine bald bevorstehende neue Eruption hin oder aber sie bedeutet das Ende einer langen Tätigkeitsphase, die letztlich bis in das Jahr 1631 zurückverfolgbar ist.


Weitere Ausblicke Pfeilauf den Vulkan.


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Martin Boss
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aktualisiert am 27. July 2010 um 20:13 Uhr