- Die Gipsabguss-Galerie -

"... und sein Schreiten war wie die Nacht"
Rainer Maria Rilke
Virtuelles Museum



(I 126, im Hintergrund I 58)

Apollon war ein schillerndes Wesen und keine reine Lichtgestalt: Sonnengott und Drachentöter, Anführer der Musen, damit Schutzherr über alle Wissenschaften und die Musik, aber mit seinen Pfeilen auch Pestbringer.


(I 4)

All das ist in der "Statue des Apoll vom Belvedere" vereint, die ihn trotz ihrer Größe ist er als Knabe dargestellt. Als Knabe erlegte er den Python; lange Haare sind zudem die Berufstracht der Musiker. Den Bogen in der einen, trug er ursprünglich in der anderen Hand einen Lorbeerzweig, der in als Herr des Orakels in Delphi auswies. Unsere Bildwerke heute dagegen zeigen eine einheitliche Handlung, einen bestimmten Moment; man hat deshalb lange Zeit einen Pfeil in seiner Rechten ergänzt. Apoll geht nicht irgendwohin, er tritt vor und erscheint dem Menschen, auf die er einwirkt.


(I 67 und I 502 i, im Hintergrund I 128)

"Erkenne dich selbst!"
stand über dem Eingang zum angeblich unfehlbaren Orakel zu lesen, durch das der Gott selbst sprach.
Sein Spruch:
"Sokrates ist der weiseste aller Menschen"
führte zum wohl bekanntesten Satz eines Philosophen überhaupt:
"Ich weiß, dass ich nichts weiß."


(I 502 i)


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Martin Boss
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aktualisiert am 3. April 2008 um 17.15 Uhr