- Die Gipsabguss-Galerie -

MENS SANA IN CORPORE SANO

Virtuelles Museum



(I 112)

Die äußere Erscheinung ist ein Spiegel des inneren Wesens. Dem antiken Idealbild des Menschen kamen die Athleten am nächsten.

Soweit die Theorie.

Schon einige griechische Philosophen wie der Kyniker Diogenes hatten allerdings an den inneren Werten dieser Modellathleten so ihre Zweifel.
Auch äußerlich sah ein Boxer, nachdem er einige Kämpfe überstanden hatte, nicht mehr unbedingt ideal aus. Eingeschlagene Nasenbeine und mehrfach gebrochene und vernarbte "Blumenkohlohren" gehörten deshalb damals - wie heute noch - zum Erkennungszeichen dieses Berufsstandes. Trotz dieser uns wenig schmeichelhaft scheinenden Verunstaltungen waren alle Bildwerke für solche Schwerathleten immer Ehrenstatuen und als solche frei von jedem karikierenden Unterton.
Trotz ihrer scheinbar realistischen Erscheinung ist keine der Athletenstatuen ein Portrait eines bestimmten Sportlers.
Erst durch eine Inschrift an der Basis wurde der Mensch, dem die gesamte Statue eigentlich galt, namentlich benannt.

(Dieser Themenbereich ist eine Wiederaufnahme aus der Sonderausstellung "Das Klassische Profil"; Bilder hierzu finden auch unter Thema 5 und Thema 8.)



Liste der einzelnen Abgüsse zum Thema 7

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Martin Boss
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aktualisiert am 3. April 2008 um 16.30 Uhr